Jeder Mensch macht in jedem Augenblick seines Lebens das Beste,
was er für sein Leben tun kann.

                                                                         Marshall B. Rosenberg
 
… als Angehörige/r


Beratung und Unterstützung – Wenn Sie Angehörige/Angehöriger eines älteren Menschen sind, der von körperlicher oder psychischer Gewalt betroffen ist


•    Sprechen Sie mit dem betroffenen Menschen und stärken ihn, über seine Erfahrungen zu sprechen

•    Hören Sie zu und nehmen Sie all seine Ausführungen ernst

•    Überlegen Sie gemeinsam, welcher weiteren Person des Vertrauens davon berichtet werden kann bzw. wer um Hilfe
     gebeten werden kann


•    Überlegen Sie gemeinsam, welche professionelle Unterstützung jetzt sinnvoll wäre

•    Unterstützen Sie den älteren Menschen, sich Hilfe zu holen – Informieren Sie ihn über das ProSenectute Beratungstelefon
     0699 112 000 99


•    Bieten Sie gegebenenfalls Ihre Mithilfe an (z.B. Anruf erledigen, Personen ansprechen, …)

•    Kontaktieren Sie das Prosenectute Beratungstelefon 0699 112 000 99 oder schreiben Sie uns ein e-mail über unseren Briefkasten
     Sie erhalten professionelle psychosoziale Hilfe, bei Bedarf erfolgt eine Weiterleitung an ein entsprechendes Unterstützungsangebot
     in Ihrer Nähe.


•    Suchen Sie sich bei Bedarf eine Gruppe für pflegende Angehörige (www.pflegedaheim.at) in Ihrer Nähe

•    Kontaktieren Sie ein Gewaltschutzzentrum in Ihrer Nähe www.gewaltschutzzentrum.at und berichten Sie von Ihren
     Erfahrungen, dort erhalten Sie professionelle psychosoziale und juristische Hilfe.


•    Rufen Sie in einer Gefahrensituation die Polizei unter der Notrufnummer 133 und berichten Sie über die Situation. 



Niemand hat das Recht, einem älteren Menschen körperliche oder psychische Gewalt anzutun!

Sie haben immer das Recht, sich über Gewaltformen zu informieren und sich Hilfe zu holen!



Beratung und Unterstützung - Wenn Sie befürchten, bei der Betreuung und Pflege von älteren Menschen selbst Gewalt anzuwenden.


•    Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens über Ihre Befürchtungen

•    Besprechen Sie gemeinsam notwendige Veränderungen (Auszeit, Rückzug, Unterstützung, Handlungsalternativen, ….)

•    Suchen Sie sich zur Unterstützung eine Gruppe für pflegende Angehörige (www.pflegedaheim.at) in Ihrer Nähe

•    Kontaktieren Sie das Prosenectute Beratungstelefon 0699 112 000 99 oder schreiben Sie uns ein e-mail über unseren Briefkasten 
     Sie erhalten professionelle psychosoziale Hilfe, bei Bedarf erfolgt eine Weiterleitung an ein entsprechendes
     Unterstützungsangebot in Ihrer Nähe. 




Jeder Mensch hat seine Belastungsgrenze - Sie haben immer das Recht, sich eine Auszeit zu nehmen!

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